Home Blog erstellt am: : 14/02/08 Zuletzt aktualisiert : 16/02/08 07:50 / 9 veröffentlichte Einträge
 

Tagebuch eines SVV`lers  (~Beichthaus~) Verfasst: Samstag, den 16. Februar 2008 07:50

 

 

Sie und ich…."Beziehungsgeflüster"

 17.01.2005

Wie könnte man diese Beziehung am besten beschreiben? Ich denke es ist eine Art Hass ~ Liebe.

Aber dennoch ist es eine ganz besondere Beziehung. Denn bei ihr kann ich voll und ganz Egoist sein. Ich nehme wann und wie ich will und so viel ich will. Ich kann so sein wie ich wirklich bin….

Sie ist da in den Momenten da meine Welt ins wanken gerät, begleitet mich auf all meinen wegen. Kein Verrat, keine schlechten Gedanken oder Taten. Nein viel mehr treu und stumm im Hintergrund, unsichtbar für das Auge des Arglosen, des Ignoranten, des Unwissenden, schlichtweg der meisten.

Doch auch wenn es auf den ersten Blick so positiv erscheint hat sie auch Schattenseiten, diese Beziehung zwischen ihr und mir. Denn wenn sie da ist dann nimmt sie mir auch gleichzeitig ein Stück meiner selbst. Hinterlässt mal mehr, mal weniger Spuren und der Blutzoll wird von mal, zu mal mehr, niemals weniger.

Sie schleicht sich langsam in dein Leben. Ganz unmerklich, doch wenn du sie erstmal ~ vermeintlich ~  in dein Herz geschlossen hast wirst du sie nur schwerlich wieder los. Du liebst sie dafür dass sie da ist, dich tröstet, dir Wärme und Nähe gibt und hasst sie gleichzeitig für ihren Preis den du dafür zahlen musst. Und auch wenn du ihn am Anfang nicht zu sehen vermagst, so zahlst du ihn jedes Mal und von mal, zu mal wird es mehr. Immer mehr…

Aber warum verlasse ich sie nicht wenn doch der Preis so hoch ist? Ganz einfach! Ich kann es nicht! So sehr ich es auch will, ich kann es nicht oder will ich es einfach nur nicht ernsthaft genug? Bin ich ihr vielleicht hörig? Die Antwort vermag ich nicht mal mir selber zu geben..

Nur wenn sie bei mir ist in meinen tiefsten Moment, dann ist es etwas zutiefst intimes zwischen ihr und mir….reine Vertrautheit, Geborgenheit, Wärme, Verständnis und Ruhe. Sie gibt wirkliche tiefe innere Ruhe. Eine solche die mir sonst keiner zu vermitteln vermag und dafür Liebe ich sie, dafür bin ich bereit jeden Preis zu bezahlen den sie mir abverlangt….oder verlange ich ihn mir ab?

Sie und ich, ja das ist ein Ding für sich… eigentlich verrückt und doch ist es für mich das normalste auf der Welt. Ganz und gar nicht verrückt oder unnormal sondern einfach nur normal…. so ist die Beziehung zwischen ihr. meiner Klinge und mir…

 

 


Wenn ich diese Worte so lese und weiß das ich sie so meinte wie ich sie schrieb wird mir anders ums Herz. Nein nicht wehmütig, ich bin froh das ich diese Beziehung hinter mir habe und nicht mehr mit ihr das Leben teile. Traurer über verschenke Zeit ist es wohl eher. Das ich nicht eher den Weg raus gefunden habe.

Seid gut einem Jahr habe ich mich nicht mehr verletzt aber es gibt viele Momente im Leben wo ich mir das Gefühl das man dabei hat wieder ersehnt habe. Bisher bin ich standhaft...

 

 

Eure R. 

 

Permalink

Vergangenheit?!?  (~Beichthaus~) Verfasst: Freitag, den 15. Februar 2008 17:43

 03.04.2005

 

Manchmal kommt in mir das Gefühl auf, Spielball verschiedener Kräfte zu sein, die von mir Besitz ergreifen wollen und sich nicht einigen können. Ein ständiges Ringen und Hin und her gerissen sein. Ich stehe winzig klein in der Mitte und weiß nicht, für welche Seite ich mich entscheiden soll.

Da ist eine Seite, die will auf Menschen zugehen, vergnügt sein, Spaß haben, gemütlich mit anderen zusammen sein, diskutieren, ausgehen...Da ist ein Wunsch nach vielen Menschen um mich herum, der Wunsch nach Anlehnung und Freundlichkeit, jemanden vertrauen können.

Aber andererseits tiefes Misstrauen, Angst, zurückgehen. Wunsch nach Einsamkeit, nach in Ruhe-gelassen-Werden. Angst davor, auf andere angewiesen zu sein. Sich auf andere zu verlassen und dann verletzt fallengelassen zu werden.
 

Im Allgemeinen sehe ich Gefühle als Zeichen von Schwäche an und bin aus diesem Grund auch stets darum bemüht, jegliches Gefühlsleben von mir abspalten. Ein großer Teil meiner Energien wird dazu verwendet, Gefühle niederzuhalten, sie zu unterdrücken, nicht nach außen dringen zu lassen. Wie ich aber leider gestehen muss, mit allzu mangelhaftem Erfolg.

Das einzige Gefühl, das ich wirklich fühle und auch zulasse, ist dieser ungemeine Hass auf mich selbst. Oh ja, ich hasse mich - ehrlich und von tiefstem Herzen. Ich hasse mich in meiner Art, ich hasse wie ich denke, fühle und wie ich mich gebe. Ich hasse meinen Körper und alles was von mir kommt. Manchmal ist der Hass so groß, dass ich mich schneide und mir in Gedanken die schlimmsten Dinge antue. Komplimente und Lob kann ich nicht ertragen, weil sie einfach nicht mir gelten können. Alles nur lüge aus Höflichkeit, aus Unwissenheit, schlimmer noch aus Mitleid heraus geäußert. Nichts an mir ist gut, nichts, was ich tue, ist richtig. Ich fühle mich häufig schlecht und denke an die Schlechtigkeiten, die ich an meinem Leben schon begangen habe, ich schäme mich deswegen.
Die Scham ist so groß, dass ich mit niemanden darüber spreche, alles für mich behalten und die Schlechtigkeiten vor anderen verstecken möchte. Die Scham zwingt mich wieder dazu, andere (auch mich selbst) zu belügen oder Fassaden zu errichten. Ich kann anderen gegenüber nicht ehrlich sein, aus Angst, dass mich diese durchschauen, meine Schlechtigkeit sehen und sich abwenden könnten. Hinzu kommen noch meine Gedanken, Phantasien, Bilder und Handlungen, die nicht normal zu sein scheinen. Sie erschrecken mich zum Teil zutiefst und lösen Panik aus.

Immer wieder der Gedanke : Das ist nicht normal, das ist krank. Du bist verrückt und durch geknallt! Jedoch gleichzeitig die Angst davor, tatsächlich krank oder verrückt zu sein.... Auch ich möchte einen Platz finden.

Es wäre schön, endlich auch innerlich Ruhe zu finden.
Es wäre schön, endlich wieder eine Nacht zu verbringen, ohne von irgendwelchen Alpträumen und Ängsten verfolgt zu werden.
Es wäre schön, morgens auch mal entspannt aufzuwachen.
Es wäre schön, Menschen an meiner Seite zu dulden, ohne diese hassen zu müssen, ohne diese verletzen oder verjagen zu müssen.
Es wäre schön, die Berührungen eines anderen Menschen ertragen zu können, ohne Schmerz und Angst zu empfinden.
Es wäre schön, Wärme und Zuneigung zu empfangen und diese auch wieder weiterzugeben.
Es wäre schön, einen Tag ohne Schmerz und Angst und ohne den Gedanken, lieber tot zu sein, zu verleben.
Es wäre schön, durchs Leben zu gehen, ohne mich zu betäuben zu müssen, um die Realität zu ertragen.
Es wäre schön...


 

Diese Zeilen schrieb ich vor 3 Jahren und war mir sicher nicht den nächsten Monat zu erleben. Ich war der Meinung es würde niemals besser werden oder sich etwas ändern in meinem Leben. Ich lebte von Tag zu Tag und habe immer nur an das hier und jetzt gedacht den weiter konnte ich nicht denken ohne zu verzweifeln.
Und irgendwie kam ein Tag nach dem andern, Woche für Woche, Monat für Monat. Und ich sah immer nur den einen Tag den ich durchhalten wollte. Diese Worte sind jetzt 3 Jahre her und ich heute geht es mir besser, zwar nicht am besten aber bei weitem nicht mehr so wie damals. Heute lebe ich von Woche zu Woche…

 

Eure R. 

Permalink

Frust mit Freud  (~Normaler Wahnsinn~) Verfasst: Freitag, den 15. Februar 2008 14:08

Frust mit Freud

Die Psychoanalyse zählt zu den wirksamsten psychologischen Verfahren zum Aufbau einer dauerhaften endogenen Frustkompetenz. Schon allein der jahrelange Therapieprozeß wird sie an den Rand des Wahnsinns und die Krankenkasse an den Rand des Bankrotts treiben. Die Psychoanalyse hat einige ausgefeilte Techniken entwickelt, die Ihnen die ganze Erbärmlichkeit ihres Daseins schonungslos vor Augen führen. Winden Sie sich in Schuld, steigen Sie hinab in die Abgründe Ihres Unterbewußtseins. Entdecken Sie die Leichen in Ihrem Seelenkeller. Die Psychoanalyse ist der heilsame Horrortrip für alle, denen es immer noch zu gut geht. Insbesondere Autoritätsgläubige werden hier voll auf Ihre Kosten kommen.

Mit Freud können Sie nach Herzensfrust in den Eingeweiden Ihres Innenlebens wühlen. Sie werden Dinge über sich erfahren, die Sie noch nie wissen wollten. Wer dachte, er sei ein durchschnittlich vernünftiger und überdurchschnittlich mißmutiger Normalo, der sich selbst einigermaßen beschreiben kann (Hobbies, Job, Lieblingsmusik, Augenfarbe, Bauchansatz, mathematische Null, etc) lernt als erstes, daß er einen Scheißdreck über sich weiß. Denn

Das Ich

ist nur ein eingebildeter Schnösel, der lächerlicherweise meint, sich selbst zu kennen und Denken und Handeln zu kontrollieren. Alles Quatsch. Herr im Hause ist nämlich das Unterbewußtsein.

Das Es

Hier spielt die Musik. Hier wimmelt es von Trieben, Sex, Komplexen, Urängsten und anderen Nettigkeiten, die einem teuren brueghelschen Gemälde entsprungen sein könnten oder einem miesen LSD-Trip. Eine rabenschwarze Ursuppe der allerfeinsten Häßlichkeiten, geheime Lüste und Passionen, die man höchstens mal dem allerbesten Freund streng vertraulich zuraunt oder täglich mit rechtschaffener Abscheu in Talkshows betrachten kann, wohnt da mitten in Ihnen. Mit freundlicher Untersützung ihres tiefenpsychologisch geschulten Therapeuten, entdecken Sie, daß Sie als Frau mit Ihrem Gemecker über das Patriarchat bloß neidisch sind auf diesen Wurmfortsatz am Unterleib des anderen Geschlechts. Daß (so Sie männlich sind) hinter Ihrer edlen und romantischen Liebesbeziehung in Wirklichkeit bloß der frühkindliche Wunsch steckt, mit ihrer Mutter zu schlafen und Ihren Vater um die Ecke zu bringen. Warum also tun Sie's nicht einfach? Tja, unglücklicherweise beherbergen Sie auch noch

Das Überich

den inneren Zeigefinger. Marke: "Das gehört sich nicht, Pfui". Schließlich sind wir zivilisiert. Die ganze Mühe mit der Sozialisation, Schuhe putzen, artig danke sagen und Rülpsverboten hat sich hier angesiedelt.

Zwischen diesen Dreien entwickeln sich nun die schönsten Auseinandersetzungen, wovon Sie in der Regel eher wenig mitbekommen, außer einem allgemeinen Gefühl von Zerrissenheit, dem wiederkehrenden Wunsch jetzt spontan aus dem Fenster zu springen oder eben Frust.

Wo es war, soll ich werden. Heißt: Wo Sie früher nur untergründig muffelig waren, werden sie jetzt ganz bewußt zum ausgemachten Ekel.

Das alles glauben Sie nicht? Sie finden, der Therapeut redet quatsch? Falsch. Die Psychoanalyse ist eine todsichere Methode. Doch. Das kann man beweisen. Was immer Ihr tiefenpsychologisch geschulter Seelenklempner Ihnen an brauchbaren oder abstrusen Deutungen ihres Innenlebens anbietet: Er hat recht. Wenn Sie das bezweifeln, ist das nur ein Indiz für Verdrängung, Widerstand, Abwehr. So so, Sie wollen es also nicht wahrhaben. Dann müssen Sie sich eben weiter in ihrem Seelenschlamm rumwälzen, bis Sie es einsehen.

(Alle Angaben ohne Gewähr)

 

Der Text ist leider nicht von mir und leider weiß ich auch nicht mehr wo ich ihn vor Jahren im Netz gefunden habe. Aber ich fand und finde ihn mehr als treffend...

 Eure R.

Permalink

Boston Legal  (~Serienjunkie~) Verfasst: Freitag, den 15. Februar 2008 13:53

~Boston Legal ~

 

„Herzlichen Glückwunsch, Rebecca. Seien Sie im Club willkommen. Sie haben das Privileg erworben, das nobelste aller Rechtssysteme ganz nach Bedarf zu manipulieren und zu verzerren. Sie haben das Privileg, Eröffnungsplädoyers zu halten und Beweise und Zeugen anzukündigen, von denen sie wissen, daß sie nur auf dem Papier existieren. Und, sie können alle Mandanten dringend davor warnen, die Wahrheit zu sagen. Dann können sie nämlich später im Zeugenstand ruhig einen Meineid schwören, ohne daß man ihnen an den Karren fahren kann. Ach! Und, sie dürfen Vergewaltigungsopfer in Anhörungen zum dringenden Tatverdacht fix und fertig machen und ihnen vor einer Aussage im Prozess Angst einjagen. Und sie werden die richtigen Justizangestellten mit kleinen Geschenken erfreuen, so daß man ihre Prozesse auf den Freitag verlegt, wenn die Richter in aufgekratzter Stimmung sind, weil sie ins Wochenende nach Cape Cod fahren wollen. Aber das Beste ist – sie werden die Ehre haben, die Freiheit all ihrer schuldigen Mandanten zu sichern. Und sie werden sie nicht wiedersehen, bis sie den nächsten Mord oder die nächste Vergewaltigung begangen haben, was für gewöhnlich etwa 2–3 Wochen dauert. Meinen Glückwunsch Rebecca, sie sind Anwältin!“
www.crane-poole-schmidt.de

 

Auch wenn dieses Filmzitat aus The Practice - Die Anwälte stammt, so ist es auch mehr als zutreffend für Boston Legal. Mehr oder minder ist es auch der Nachfolger dieser Serie.
Alan Shore (James Spader) und Denny Crane (William Shatner) sind nicht nur ein geniales Anwaltsteam sondern auch zumindest für mich die Hauptfiguren der Serie. Mit viel Witz, Humor und noch mehr Trick mogeln sie sich durch das Rechtssystem der USA und zeigen oft dass es wirklich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist. Sofern man einen guten Anwalt hat.
Auch wenn Alan Shore nie Partner in der Kanzlei wird so wäre es dieser unmöglich ohne ihn weiter zu machen. Den oft ist er es, der sich für nichts zu schade ist, der am Ende die Mandanten vor dem Knast bewahrt und der Kanzlei den Ruf auch die schwersten Fälle zu „gewinnen“ erhält.

„Für Autoritäten hat Alan nicht viel übrig und er beteiligt sich auch gerne mal an der Vertuschung einer Straftat. Ob Verschleierung, Erpressung oder Bestechung, für Alan Shore gibt es viele Wege, einen Fall zu gewinnen.“ (vox)

Denny Crane ist einmal der Beste Anwalt in Boston gewesen aber das ist lange her. Jetzt leidet er am „Rinderwahnsinn“ wie er selber einsehen muss und kämpft darum dass er bleibt was er mal war. „Denny Crane!“ ist der Satz den er am besten kann und mit viel Stolz zu jedem sagt der ihm über den weg läuft. Und sollte er zwischen seinem Liebeswahn und seiner Senilität mal einen Lichten Moment haben kann er durchaus geniale Ideen haben.

Bis Ende Januar 2008 lief die Serie bei VOX immer Mittwochs nun aber ist zur Zeit Funkstille und wir warten gespannt darauf das es von neuem Beginnt oder eine 4 Staffel folgt.

 Wer bissigen humor mag und nicht alles Bierernst nimmt dürfte die Serie gefallen...

 

Eure R. 

 

Link2vistit:
www.crane-poole-schmidt.de
http://www.vox.de/serien_157.php
 

Permalink

Traum...  (~Beichthaus~) Verfasst: Freitag, den 15. Februar 2008 09:20

~ Gefühlswelten ~

Plötzlich stand er vor mir, groß und übermächtig. Ich sei genauso feige wie alle anderen, schrie er. Ich wüsste genau, was mit mir los ist. Aber ich zu feige, ich sei wie ein kleines Kind, das sich nichts traut!

Zunächst war ich sprachlos. Ich begriff überhaupt nicht, was los war. Dann schrie ich zurück. Lass mich doch in Ruhe! Woher willst du wissen, was mit mir los ist? Nichts weißt du!

Er ließ sich nicht beirren. Schrie weiter auf mich ein. Aber du bist ja zu feige mit mir zu reden, lieber rennst du weg und bringst dich selber um als nur einem richtig zu Vertrauen.

Ich sprang auf. Jetzt reichts aber! Rief ich und machte einen Schritt auf ihn zu.

Getroffne Hunde bellen, wie? Lachte er. Habe ich dich endlich Getroffen? Dann bist du ja noch da! Dann lebst du ja doch noch! Du, die du nicht mehr fühlst was Leben ist.

Sei sofort ruhig! Brüllte ich. Hör sofort auf damit!

Du kannst die Wahrheit nicht hören, rief er. Du hast dir die Lüge zum Werkzeug gemacht, um dein erbärmliches Leben ertragen zu können! Um nicht zu spüren, was das Leben in dir will. Das Leben hinter deiner Fassade, hinter der du dir in die Hose machst vor Angst, jemand könnte dich entdecken. Und es ernst mit dir meinen. Er machte mir unerträgliche Angst.

Ich wurde von einer maßlosen Wut ergriffen. Blindlings schlug ich plötzlich um mich und prügelte auf ihn ein. Er wehrte sich, aber nur in dem masse in dem ich ihm Schmerzen zufügte. Immer heftiger Schlug ich zu. Ich wollte das er mir weh tat, richtig weh.

Ich wusste nicht mehr, was ich tat. Besinnungslos schlug ich weiter um mich, bis mich meine Kräfte verließen.

Er kam langsam auf mich zu und nahm mich sanft in seine Arme. Behutsam drückte er mich an sich. In diesem Augenblick brachen noch mehr Dämme in mir. Ich fühlte, wie ungeahnte Verkrampfungen sich lösten. Ich fühlte die entsetzlichen Schmerzen, die ich aus Gewohnheit nicht mehr gefühlt hatte. Schluchzend fiel ich in mich zusammen und wimmerte wie ein kleines Kind. Er beugte sich zu mir herab und sagte leise: „Sprich es aus, was dir weh tut."

Wie gerne würd ich das doch leider ist dies nichts weiter als ein Traum. Ein Traum von vielen...

 

 Hinweiß:

der großteil des Textes stammt aus dem Buch "Johannes" aber er wurde von mir zu so einem Text zusammen geschrieben und auf meine weise interpretiert. Er ist also so wie er dort steht nicht im Buch zu finden... Sozusagen eine TextCollage.

 

Eure R. 

Permalink